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Bürgermeister Stockhoff bringt Rhade-Konferenz auf den Weg
Bedarfserhebung startet im April

Nach dem Vorbild der Wulfen- und der Hervest-Konferenz sowie der „Porte Lembeck“ könnte auch Rhade ein Bürgergremium bekommen, in dem zwei- bis viermal im Jahr alle kleinen und großen Themen des Ortsteils besprochen werden. Bürgermeister Tobias Stockhoff: „In der Runde sollen Initiativen, Vereine und Gruppen vertreten sein. Sie wird darüber hinaus offen sein für  alle engagierten Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Gestaltung und Entwicklung ihres Stadtteils einsetzen möchten.“

Bis April wird er alle Vereine, Gruppen und Initiativen des nördlichen Stadtteils anschreiben, um das Interesse zu erfragen. Die Umfrage soll anonym erfolgen. Stockhoff: „Wir möchten so den wirklichen Bedarf für eine solche Rhade-Konferenz erfahren und wollen wissen, ob Aktive aus Rhade über die Belange ihrer Vereine und Gruppen hinaus bereit sind, Verantwortung für ihren Ortsteil zu übernehmen.“ Dieses Vorgehen ist mit den Vorsitzenden der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen abgestimmt.

Er sichert schon jetzt zu, die Verwaltung werde bei ausreichendem Interesse die Gründung einer solchen Rhade-Konferenz unterstützen und in den Sitzungen je nach Tagesordnung und Themen durch ein Mitglied des Verwaltungsvorstandes oder Amtsleiter vertreten sein. Möglichen Gesprächsstoff für eine solche Institution gebe es genug: „Neben Anregungen und Sorgen aus der Bürgerschaft liefert schon die Umsetzung des Rahmenplans für Rhade sicher genug Grundlagen für gute Diskussionen und Lösungsansätze“, so Stockhoff.

Voraussetzung für die Gründung sei allerdings neben einem ausreichenden Bedarf, dass sich das Gremium selbstständig aus Bürgerschaft und Vereinen heraus organisiert, zu Sitzungen einlädt, Tagesordnung und Themen festlegt, die Moderation übernimmt. Stockhoff: „Das sehen wir an den langjährigen Erfolgen der Wulfen-Konferenz: Ein solches Gremium muss wirklich ein Angebot aus dem Stadtteil heraus und für den Stadtteil sein.“

Zumal: Eine vollständige Organisation durch die Verwaltung und nach dem Vorbild der früheren Bezirksausschüsse sei mit der Personaldecke der Stadtverwaltung nicht zu leisten. Auch die Fraktionsvorsitzenden seien sich einig, dass es die in Wahlkämpfen oft geforderte Wiedereinführung der Bezirksausschüsse nicht geben werde.

In Rhade leistet die Verwaltung nun aktiv Anschubhilfe für eine Stadtteil-Konferenz. Das Angebot gilt aber auch für andere Stadtteile: „Wenn es weitere Initiativen dieser Art gibt, werden wir die Bürgerinnen und Bürger genauso unterstützen.“