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Neubau der Bismarckstraße
Bürgerinformation zur Großbaustelle am Donnerstag, 24. September

Kreis Recklinghausen und Stadt laden am Donnerstag, 24. September (Beginn 19 Uhr, Sitzungssaal im Rathaus), gemeinsam ein zu einer Informationsveranstaltung zum Neubau der Bismarckstraße und zum Abriss der dortigen Eisenbahnbrücke.

Die Baustelle wird erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in Dorsten haben, da voraussichtlich ab Februar 2016 Teilsperrungen im Bereich zwischen Hohefeldstraße und Grüner Weg erforderlich werden, zeitweise auch Vollsperrungen.

In der Informationsveranstaltung werden Verkehrsplaner von Stadt und Kreis das Vorhaben ausführlich erläutern und Fragen der Bürgerinnen und Bürger dazu beantworten. Unternehmen im Umfeld der Baustelle wurden durch die Dorstener Wirtschaftsförderung Windor bereits schriftlich informiert.

Die Brücke ist Teil der Zechenbahn und mit dem Ende des Bergbaus in Dorsten überflüssig geworden. Mit dem Abriss will der Kreis Recklinghausen zugleich die darunter liegende, stark beschädigte Bismarckstraße (K 41) vollkommen neu bauen und 4,5 Meter höher verlegen – etwa auf Höhe der heutigen Brückenoberkante. Durch die Aufschüttung wird auch das Problem beseitigt, dass die Straße heute teils unter dem Grundwasserhorizont liegt und Niederschläge (noch) durch ein Pumpwerk abgeführt werden müssen. Die Kreuzung Am Güterbahnhof / Am Holzplatz wird zum Kreisverkehr umgestaltet. Beidseitig erhält die neue Straße einen getrennten Geh- und Radweg mit einem Sicherheitsstreifen (Grün- oder Pflasterfläche) der ausreichend Abstand zum Kraftverkehr gewährleistet.

Aufgrund der Vollsperrung werden teils großräumige Umleitungen und ungewohnte vorübergehende Verkehrsführungen erforderlich. Diese werden mit Ordnungsamt, Polizei, Rettungsdiensten und Vestischen Verkehrsbetrieben abgestimmt.

Vorbereitende Boden- und Baugrunderkundungen sind bis in die zweite Oktoberhälfte geplant. Auf der Basis dieser Daten werden die Erd- und Straßenbauarbeiten ausgeschrieben, die Aufträge sollen noch in diesem Jahr vergeben werden.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme schätzt der Kreis als alleiniger Kostenträger auf 3,5 Millionen Euro. Bund und Land finanzieren davon 70 Prozent. An den Kosten beteiligt sind außerdem die Deutsche Bahn und die Ruhrkohle AG.